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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Eine Studie der UBS zeigt, dass sich die geplante Abschaffung des Eigenmietwertsystems in der Schweiz ab 2028 negativ auf ältere Wohnimmobilien auswirken wird, insbesondere auf solche, die zwischen 1960 und 1990 gebaut wurden, da die Unterhaltsabzüge bei Renovierungen wegfallen werden. Die Bank schätzt, dass dies zu Wertverlusten von bis zu 10 % für ältere Immobilien im Vergleich zu Neubauten führen könnte, wobei Immobilien in Hochsteuerkantonen am stärksten betroffen sein werden.
Die französische Regierung überstand zwei Misstrauensvoten im Parlament bezüglich des Haushaltsstreits für 2026. Premierminister Sébastien Lecornu nutzte Artikel 49.3 der Verfassung, um Sparmaßnahmen ohne parlamentarische Abstimmung durchzusetzen, was zu Widerstand seitens linker und rechter Parteien führte. Der Haushalt zielt darauf ab, das Defizit Frankreichs von 5,4 % auf unter 5 % der Wirtschaftsleistung zu senken, was über der EU-Grenze von 3 % liegt. Da die Regierung keine parlamentarische Mehrheit hat, sind weitere Misstrauensanträge zu erwarten.
Megan Greene, Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der Bank of England, warnte davor, dass unerwartete Zinssenkungen der US-Notenbank die Inflation in Großbritannien durch eine Lockerung der finanziellen Bedingungen in die Höhe treiben und die BoE möglicherweise dazu zwingen könnten, ihre eigene geldpolitische Lockerung zu verzögern. Diese Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund des politischen Drucks auf die Fed und der Besorgnis über anhaltendes Lohnwachstum und Inflation in der britischen Wirtschaft.
Die globalen Märkte zeigen eine gemischte Performance: Der Schweizer SMI und der japanische Nikkei geben vorbörslich nach, während die chinesischen Märkte leichte Gewinne verzeichnen. Gold erreicht mit über 5000 USD/Unze ein Rekordhoch, da Anleger angesichts der geopolitischen Spannungen und der US-Sanktionen gegen den Iran nach sicheren Häfen suchen. Der starke Yen setzt japanische Exporteure unter Druck, und es gibt Spekulationen über eine Intervention der Bank of Japan. Die US-Futures tendieren vor der Zinsentscheidung der Fed schwächer, während die Berichtssaison mit den Zahlen großer Schweizer Unternehmen in dieser Woche beginnt.
Der Swiss Market Index eröffnet schwächer, da der Rückgang des US-Dollars und geopolitische Spannungen Anleger zu sicheren Häfen wie Gold und dem Schweizer Franken treiben. Große Schweizer Unternehmen erhalten vor der Berichtssaison neue Ratings und Kursziele. Die japanischen Märkte haben mit dem starken Yen zu kämpfen, während die Technologieriesen ihre Quartalsberichte vorbereiten und die Sitzung der US-Notenbank bevorsteht.
Ein aktueller Bericht zeigt, dass Regulierung und Finanzkriminalität die größten Sorgen für britische Unternehmen sind. 37 % der Unternehmensleiter sind besorgt über regulatorische Bedrohungen und 30 % über Risiken durch Finanzkriminalität, daneben bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich Cyber-Bedrohungen und Korruption.
Der saudische Minister für Wirtschaft und Planung betonte auf dem Weltwirtschaftsforum, dass die Reformpolitik „Vision 2030” des Landes greifbare Ergebnisse liefert, mit einem Wachstum der ausländischen Direktinvestitionen von 24 % im Jahr 2024 trotz globaler Rückgänge. Die Regierung positioniert Saudi-Arabien als „Connector Economy” zwischen den Kontinenten, öffnet seine Börse für ausländische Investoren und erweitert Infrastrukturprojekte wie NEOM, obwohl einige Zeitpläne für Megaprojekte zurückgefahren wurden. Der IWF hat seine Wachstumsprognose für 2026 auf 4,5 % angehoben, gestützt durch die Ölproduktion, die Binnennachfrage und die laufenden Reformen.
Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, signalisierte die Bereitschaft der Zentralbank, Maßnahmen als Reaktion auf steigende langfristige Anleiherenditen zu ergreifen, während der Leitzins unverändert blieb und die Inflationsprognose für das nächste Geschäftsjahr leicht angehoben wurde. Die BOJ steht angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten in engem Kontakt mit der Regierung.
Der japanische Yen schwächte sich gegenüber dem US-Dollar auf 159 ab, nachdem der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, in seiner Pressekonferenz konkrete Angaben zu künftigen Zinserhöhungen vermieden hatte. Die Verluste wurden jedoch schnell wieder wettgemacht, da Spekulationen über eine Intervention der Zentralbank und umfangreiche Yen-Kaufaufträge aufkamen, was die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftspolitik Japans und der Währungsstabilität widerspiegelte.
Die vorläufigen PMI-Daten der Eurozone zeigen zu Jahresbeginn eine moderate wirtschaftliche Erholung, wobei Dienstleister eine deutliche Verbesserung (53,3 Punkte) verzeichnen, während der industrielle PMI mit 48,7 Punkten weiterhin unter der Wachstumsschwelle liegt. Deutschland, das größte Mitglied der Eurozone, erhielt vom IWF eine angehobene Wachstumsprognose von 1,1 %, obwohl die Sorgen um den deutschen Arbeitsmarkt weiterhin bestehen.

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